Gedanken zum Burnout

Engagement bis zur Erschöpfung.

Der Zustand völliger emotionaler Erschöpfung, verbreitet bezeichnet als Burnout, galt lange Zeit als Tabu in unserer Gesellschaft. Unser Selbstwert war unmittelbar damit verknüpft stets allen Leistungsanforderungen gerecht zu werden. Belastende Umstände im Beruf, in der Familie und Partnerschaft, sowie im sozialen Umfeld sollen wir aushalten und unsere Gefühle und Gedanken im Griff haben.

Zu funktionieren, idealistisch sich aufzuopfern, streng mit sich selbst zu sein und aufkommende Gefühle von Schwäche oder pessimistische Gedanken zu übergehen, sichert uns die Anerkennung und Bewunderung unseres Umfelds.

Mögliche Ursachen:

Mit Idealismus, Begeisterung und Engagement gehen viele Menschen ihre Aufgaben an.
Leidenschaftlich engagieren sich Arbeitnehmer in helfenden Berufen, pflegen Familienmitglieder ihre Angehörigen, stellen sich Mitarbeiter harten beruflichen Konkurrenzsituationen, füllen leitende Angestellte ihre Führungspositionen aus und engagieren sich Menschen mit viel Herz und Durchhaltevermögen in Konfliktsituationen im privaten Umfeld oder riskieren im Rahmen ihres Arbeitsauftrages gar Gesundheit und Leben.

Scheinbar hindern uns äußerer und innere Zwänge daran unseren eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

So stellt sich durch lang dauernde Überforderung ein schleichend beginnender Erschöpfungszustand ein, der den Mensch als Ganzes und elementar erfasst.
Schlafprobleme und Schmerzsyndrome sind mögliche körperliche Folgen.

Die reduzierte Leistungsfähigkeit und Kraftlosigkeit verunsichern und verursachen Schuldgefühle.

Wir erleben uns frustriert und desillusioniert, Ängste und Schamgefühle entwickeln sich, unser Selbstwertgefühl geht verloren. Wir ziehen uns zurück, eine innere Leere und depressive Zustände können folgen.

Es besteht die Gefahr selbstschädigender Lösungsversuche, wie die Einnahme von Aufputschmittel oder die Flucht in Alkohol oder Drogen.

Sorgen Sie sich  u m, und sorgen Sie  f ü r  sich.

Schützen Sie sich nach Möglichkeit präventiv vor einer solchen Entwicklung oder stoppen Sie sie jetzt.
Lernen Sie Ihre Krafträuber und äußeren Antreiber kennen.
Lernen Sie Grenzen zu setzen, „Nein“ zu sagen und ein Zeitmanagement, welches Ihren eigenen Prioritäten unterliegt.
Kommen Sie den Gedanken auf die Spur, die sie in diese Lage gebracht haben, erkennen Sie Ihre inneren Antreiber.
Entwickeln Sie wieder ein Gefühl für sich selbst, nutzen Sie Ihre Kraftquellen, sorgen Sie wieder für sich.

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